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Über uns

ÜBER UNS

Die Recklinghausen Chargers sind ein American-Football-Club aus Recklinghausen im Ruhrgebiet im Bundesland Nordrhein-Westfalen.

Gegründet wurde der 1. AFC Recklinghausen Chargers am 30. Juni 1983 von ehemaligen Jugendspielern der Herne Tigers. 1984 nahmen die Chargers das erste Mal am offiziellen Ligabetrieb teil und starteten in der damaligen Oberliga Nord. Größter Erfolg war die Teilnahme in der Bundesliga, der heutigen GFL, im Jahre 1987. Doch nach nur einem Jahr musste man wieder in die zweite Liga absteigen. Danach pendelten die Chargers zwischen der zweiten und vierten Liga.

Im Jahr 2007 wurden die Chargers Meister der Oberliga NRW und stiegen in die Regionalliga West auf. In der Saison 2009 wurde der zweite Platz erreicht, der zur Aufstiegsrelegation in die GFL 2 berechtigte. Die beiden Relegationsspiele wurden erfolgreich abgeschlossen, sodass die Chargers in der Saison 2010 in der GFL 2 Nord antraten. Hier konnte jedoch in 14 Spielen kein Sieg und lediglich zwei Unentschieden erzielt werden[1], weshalb die Chargers als Tabellenletzter zur Saison 2011 wieder in die Regionalliga absteigen mussten. Auch in 2011 in der Regionalliga West konnten die Chargers trotz vielversprechendem Saisonstart mit neu aufgestelltem Kader kein Spiel für sich entscheiden und spielten 2012 in der Oberliga.

2017 schafften es die Herren der Recklinghausen Chargers in die Oberliga zurück zukehren. Am 21. Oktober 2017 lieferten sich die Jungs vom Hohenhorst ein packendes Finale gegen die Wuppertal Greyhounds, die ebenfalls um den Aufstieg spielten. Vor knapp 1200 Zuschauern am Gelben Sprung sicherten sich die Chargers mit einem knappen Ergebnis von 08:10 (0:7) den Aufstieg in die Oberliga. Dies war der zweite Aufstieg in Folge.

Wie ein Pferd zu seinem Namen kam

Wir werden immer wieder gefragt, wie der Verein zu dem Namen „Chargers“ gekommen ist und was das Pferd damit zu tun hat. Hier nun eine historische Abhandlung dazu.

Wie bei den meisten American Football Teams, die sich in Deutschland gegründet haben, orientierte man sich bei der Namensgebung an örtliche Begebenheiten oder man übernahm Namen und Symbole amerikanischer Vereine.

So orientierten sich die Recklinghausen Chargers bei ihrer Gründung am 30.06.1983 an die damaligen San Diego Chargers. Dem entsprechend wurde das Logo in Anlehnung dieses Vereins gestaltet und als Teamlogo wurde ein roter Blitz auf blauem Grund verwendet (Blau und Rot sind die Teamfarben, die noch immer in unserer Satzung festgelegt sind).

Wie so oft hat das eine oder andere Unternehmen Schwierigkeiten, wenn sich Andere ihren Namen bzw. das Logo ausleihen und so war es auch mit der NFL und es musste eine Lösung her. Der Name war nun aber schon Bestandteil diverser Auftritte bzw. schon beim Amtsgericht eingetragen – also wie kann man die Verbindung der Recklinghausen Chargers mit den San Diego Chargers kappen?

1987 wurde dann der Blitz entfernt und das neue „Logo“ waren dann die zwei Buchstaben RC – für Recklinghausen Chargers.

So richtig glücklich war man mit dieser Lösung nicht, da auch viele mit einem „R“ und einem „C“ nicht viel anfangen konnten.

Manchmal spielt das Glück einem in die Hände, sodass ein Begriff in einer Sprache durchaus mehrere Bedeutungen hat – so auch der Begriff Charger.

Ein „Charger“ ist nämlich auch ein Schlachtross/Kampfpferd und 1991 wurde dieses Konzept umgesetzt.

1992 war die erste Saison, in der ein Kampfpferd die Helme der Spieler zierte, die mit diesem Symbol in die Schlacht zogen.

Im Jahr 2005 gab es noch mal eine Änderung. Anstatt eines ganzen Pferdes wurde nur noch ein Pferdekopf verwendet und seitdem tragen die Spieler der Recklinghausen Chargers einen Pferdekopf auf ihrem Helm.

Dass das Pferd nun auch im Wappen des Landes Nordrheinwestfalen einen Platz hat – dies ist wirklich ein Zufall.

Natürlich hat sich der Pferdekopf im Laufe der Zeit auch etwas verändert. Mal hat er auf der Kleidung nach rechts geschaut, mal nach links. Eines ist aber immer geblieben: Auf den Helmen zeigt der Kopf immer nach vorne – so wie es sich für einen Krieger gehört.